Budget für 2012 wurde beschlossen

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€ 39.500,00 werden durch Elternbeiträge und € 60.100,00 durch Landesförderungen getragen, € 126.200,00 trägt die Gemeinde. Somit fördert die Gemeinde jeden Kindergartenplatz mit € 2.524,00. Geld, das gut für die Zukunft angelegt ist. Es ist schon interessant, wer eigentlich die Hauptkosten für die Kindergärten trägt. Würde man den (teilweise bezahlten) Medienberichten Glauben schenken, zahlt "eh alles das Land", dem ist nicht so! Wenn also das Land und der Kidnergartenreferent dafür eintritt, mehr Kinderbetreuungsplätze an zu bieten, so ist das auch mit Mehrkosten für die Gemeinden verbunden. Mit dem neuen Kindergartengesetz wurde jedoch die Förderung der einzelnen Kindergärten massiv gekürzt, also bleibt noch mehr finanzielle Verantwortung bei den Gemeinden.

Für die Volksschule werden rund € 80.000,00 aufgewendet, der Schulbus betrieb kostet nochmals € 28.500,00.

Der Hort und die Nachmittagsbetreuung kostet uns dieses Jahr € 11.900,00 wobei voraussichtlich mit zusätzlichen Kosten von  € 15.000,00 zu rechnen sein wird, da sich die Landesförderung im neuen Kindergarten- und Hortgesetz eklatant verringert hat. Ebenso wird mit Mehrkosten in der Krabbelstube zu rechnen sein, die bis dato beinahe kostendeckend wirtschaften konnte.

Einen wesentlichen Anteil an den Fixausgaben hat die allgemeine Sozialhilfe mit einem Betrag von € 496.000,00. Diese Kosten werden vom Land verpflichtend eingehoben und entzieht sich eine mögliche Ausgabensenkung lediglicher Eingriffsmöglichkeit durch die Gemeinde. Ein zweiter großer "Brocken" ist die Betriebsabgangsdeckung der Krankenanstalten die sich gegenüber dem Vorjahr um € 30.000,00 auf € 284.600,00 erhöht hat. Es ist schon bedenklich, welchen Betrag hier die Gemeinde (mehr) aufwenden muss und andererseits der KABEG-Chefin eine "Leistungsprämie" in der Höhe von € 20.000,00 genehmigt wird. Auch befremdlich, dass diese Dame noch einen Dienstauto um € 50.000,00 haben wollte.

Für unsere Straßeninstandhaltung sind nunmehr € 30.000,00 vorgesehen um € 5.000,00 mehr als im Entwurf. Die zusätzlichen € 5.000,00 wurden zu Lasten der Kulturpflege aquiriert.

Für die Straßenreinigung und Schneeräumung sind € 105.400,00 angesetzt.

Im Bereich Wasserversorgung konnte der Abgang um € 40.000,00 auf € 24.800,00 verringert werden. Ein ausgeglichenes Budget konnte jedoch nur aufgrund der hohen Einnahmen an Anschlussbeiträgen sichergestellt werden. Geht die Zahl der Neubauten zurück, wird sich dieser Ausgleich nur schwer verwirklichen lassen. Im Kanalhaushalt verhält es sich ähnlich, wobei hier die Kosten für Reparaturen naturgemäß weit geringer sind, als im Bereich Wasser.

Bei der Müllbeseitigung wirk sich die langfristige Budgetplanung positiv aus. So kann hier ein ausgeglichenes Budget erzielt werden. Mittelfristig wird es sicherlich auch möglich sein, für die bestehende Sammelstelle einen geeigneteren und zentraleren Platz zu finden, der nicht für Konflikte mit dem Kindergarten bzw. der Krabbelstube sorgt.

Auch interessant zu wissen:
Für die Vorhaben im Wasser- und Kanalbau sind Darlehen zu deren Realisierung aufgenommen worden. Das erste läuft sei 1983 und ist mit 2013 ausgeglichen. Die übrigen laufen bis längsten 2033. Die Gesamthöhe der noch aushaftenden Darlehen beträgt derzeit  € 3.763.154,71, die Gesamthöhe der aufgenommenen Darlehen betrug am Beginn der Laufzeit insgesamt € 5.650.385,57